Gutes Älterwerden in Eschenbach: Gemeinde Eschenbach

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Gutes Älterwerden in Eschenbach

Hauptbereich

Gutes Älterwerden in Eschenbach

 

Die Gemeindeverwaltung arbeitet seit einiger Zeit, auch mit Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Fachleuten daran, die Teilhabe, Lebens-, Wohn-, Betreuungs- und Pflegesituation von älteren Menschen in Eschenbach zu verbessern.

Alle Überlegungen dazu bündeln sich in unserem Projekt: „Gutes Älterwerden in Eschenbach“, das vom Programm Quartiersimpulse der Allianz für Beteiligung aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration des Landes Baden-Württemberg gefördert wird.

Wir möchten Sie hier umfänglich über den aktuellen Projektstand und die möglichen Projektbausteine informieren. Auch eine Informations- und Mitmachveranstaltung für die Bürgerschaft ist geplant. Wegen der aktuellen Corona-Lage, wissen wir aktuell aber noch nicht, wann und in welcher Form wir diese Veranstaltung durchführen können.

 

Warum beschäftigen wir uns mit dem Thema Älterwerden?

Die Bevölkerung von Eschenbach wird älter. In den nächsten 10 Jahren wird der Anteil der über 70-jährigen Personen in Eschenbach um etwa 40 Prozent steigen. Mehr Menschen als heute werden dann pflegebedürftig und gegebenenfalls auf eine Versorgung in einer stationären Pflegeeinrichtung angewiesen sein.

Um was genau geht es im Projekt?

Zunächst haben wir eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinderätinnen und -räten, Fachleuten und Vertreter*innen aus Eschenbacher Vereinen und der Kirche gegründet. Diese Arbeitsgruppe hat wichtige Handlungsfelder benannt und Ziele formuliert, die für ein gutes Älterwerden in Eschenbach wichtig sind:

Handlungsfeld 1: Teilhabe älterer Menschen am Dorfleben
Ziel: In Eschenbach soll ein Treffpunkt an einem attraktiven Ort entstehen, an dem alle Menschen (über Generationengrenzen hinweg) zusammenkommen und verschiedene Angebote (z. B. Bewegungsangebote, Repair-Café, Spiel-Angebote, Mittagstisch-Angebote etc.) nutzen können.

Handlungsfeld 2: So lange wie möglich zu Hause bleiben
Ziel: Niemand möchte ins Pflegeheim, sondern so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben, daher soll

  • im Ort eine niederschwellige Informations- und Anlaufstelle für Fragen zu Betreuung und Pflege im Alter eingerichtet werden
  • ein Netzwerk an Ehrenamtlichen entstehen, über das ältere Menschen (Nachbarschaftshilfe / sorgende Gemeinschaft) unterstützt werden
  • ein niederschwelliges Betreuungsangebot (auch für Menschen mit Demenz) geschaffen werden, um Angehörige von pflegebedürftigen Menschen zu entlasten

Handlungsfeld 3: Zwischen Haus und Heim
Ziel: Schaffen von zusätzlichen seniorengerechten Wohnangeboten – auch mit Möglichkeiten des Gemeinschafts- oder Mehrgenerationen-Wohnens.

In Eschenbach soll darüber hinaus eine kleine Pflegeeinheit in Form einer ambulanten Wohngemeinschaft (Pflege-WG) für acht (bis zwölf) pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner entstehen.

Seniorengerechtes Wohnen, Betreuungsgruppe, Pflege-WG – was ist was?

Bei den Themen Älterwerden, Betreuung und Pflege gibt es einige Begriffe und Vokabeln, die erklärungsbedürftig sind, das möchten wir hier gerne tun.

Seniorengerechtes Wohnen
Seniorengerechtes bedeutet zunächst einmal, dass die Wohnung für die Bedürfnisse und Anforderungen älterer Menschen angepasst ist. Barrierefreiheit, z. B. über stufenlose Zugänge, ist hier das Stichwort.

Betreutes Wohnen
Die Bezeichnung dieser Wohnform kann durchaus missverständlich sein, denn das Wort „betreut“ erweckt den Eindruck, dass zum Wohnen eine umfangreiche Betreuung und Versorgung gehört. Das ist in der Regel aber nicht der Fall. Vielmehr handelt es sich um eine barrierefreie Wohnung. Zusätzlich zum Wohnangebot können verschiedene kostenpflichtige Serviceleistungen in Anspruch genommen werden. Hierbei gibt es Grundleistungen, z. B. ein Hausnotrufgerät, einen Hausmeisterservice oder das Vorhandensein einer Ansprechperson. Weitere Leistungen, zum Beispiel Essen auf Rädern, Haushaltshilfen oder ambulante Pflegedienste können dann individuell zusätzlich hinzugebucht werden. Die Grundleistungen werden in der Regel über eine monatliche Pauschale abgerechnet. Alle weiteren, individuell gebuchten Service-Leistungen werden dann separat in Rechnung gestellt.

Mehr Informationen zum Thema Betreutes Wohnen finden Sie beispielsweise auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale.
 

Gemeinschaftliches Wohnen: Wohnen im Cluster
Eine Cluster-Wohnung ist eine Mischung aus Wohngemeinschaft und Kleinstwohnung. Es gibt darin abgeschlossene kleine Wohnungen mit einem Bad und meistens auch mit einer kleinen Teeküche. Zusätzlich gibt es einen großen gemeinschaftlichen Wohnbereich und eine große Gemeinschafts-Küche. In der Cluster-Wohnung hat also jede Mitbewohnerin und jeder Mitbewohner einen privaten Rückzugsraum, trotzdem können die Vorteile der Gemeinschaft genutzt werden. Für ältere Menschen, die noch rüstig sind aber nicht alleine wohnen möchten, ist eine solche Wohnform eine mögliche Alternative. Durch Zubuchen von externen Service- oder Pflegeleistungen, kann das Wohnen im Cluster auch für Menschen bis ins hohe Alter möglich werden. Wohnen im Cluster geht auch generationsübergreifend. In solchen Cluster-Wohnungen leben dann junge Menschen bzw. Familien gemeinsam mit älteren Menschen zusammen.

Betreuungsgruppe (für Menschen mit kognitiven Einschränkungen)
Eine Betreuungsgruppe ist ein niederschwelliges Angebot für eine Betreuung für Menschen mit Unterstützungs- und Betreuungsbedarf. Ein- bis zweimal pro Woche für ca. 3 bis 4 Stunden kommen die Gäste einer Betreuungsgruppe in geselliger Runde zusammen. Die Betreuung wird von einer Fachkraft und geschulten Ehrenamtlichen übernommen. Mit diesem Angebot können pflegende Angehörige kurzzeitig entlastet werden. So wird beispielsweise der Gang zum Friseur oder zum Einkauf möglich. Die Kosten für die Betreuungsleistung sind in der Regel gering.

Ambulant betreute Wohngemeinschaft (Pflege-WG)
Eine ambulant betreute Wohngemeinschaft ist eine Wohnform für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Die Leistungen sind vergleichbar mit denen in einer stationären Pflege-Einrichtung (z. B. Pflegeheim). Der Charakter einer ambulanten Wohngemeinschaft ist aber ein ganz anderer.

Denn eine Pflege-WG orientiert sich an der privaten Häuslichkeit und am Raumprogramm einer normalen Wohnung. Jeder Bewohnende hat natürlich ein eigenes Zimmer als Rückzugsort. Dazu gibt es große Gemeinschaftsräume und eine Wohnküche. Diese gemeinschaftlich genutzten Räume stellen den Mittelpunkt des selbstbestimmen Alltagslebens der Bewohnerinnen und Bewohner dar.

In der Pflege-WG leben acht bis maximal zwölf pflegebedürftige Personen zusammen. Präsenzkräfte bzw. Alltagsbegleiterinnen und -begleiter unterstützen den Alltag und sind rund um die Uhr vor Ort. Pflegeleistungen werden durch ambulante Pflegedienste zusätzlich hinzugebucht.

Selbstbestimmtes Wohnen und Leben stehen in der Pflege-WG im Vordergrund. Auch Angehörige oder ehrenamtlich Engagierte können sich am Alltag der WG beteiligen.

Mehr Informationen zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften finden Sie auf der Internetseite der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo).
 

Das Dorfgemeinschaftsprojekt Eschenbach

Kern der Konzeption „Gutes Älterwerden in Eschenbach“ ist ein Dorfgemeinschaftsprojekt im Ort.
Ziel ist es dabei, verschiedene Angebote und Serviceleistungen zu schaffen, von denen ältere Menschen, deren Angehörige und die gesamte Dorfgemeinschaft profitieren können. Folgendes könnte in Eschenbach an unterschiedlichen Orten entstehen:

  • Treffpunkt(e) mit generationsübergreifenden Angeboten für alle Menschen in Eschenbach (z. B. Bewegungs- und Spielangebote, Repair-Café, Mittagstisch etc.)
  • eine Anlauf- und Informationsstelle mit geregelten Öffnungszeiten für Fragen rund um Pflege und Betreuung
  • eine Betreuungsgruppe in geselliger Runde für Menschen mit kognitiven Einschränkungen zur Entlastung der Angehörigen
  • ein Wohn- und Pflegeprojekt mit barrierefreien Wohnungen für Singles, Paare oder für Menschen, die selbstorganisiert und gemeinschaftlich wohnen möchten, auch in Form eines betreuten Wohnens und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft / Pflege-WG (24 Std. Betreuung und Pflege in der Wohngemeinschaft) als Alternativangebot zum Pflegeheim für ein möglichst selbstbestimmtes und gutes Leben (z.B. 8er-WG für Menschen mit Demenz oder 12er-WG für Menschen mit Pflegebedarf).

Das Wohn- und Pflegeprojekt – was wäre möglich?

Der Arbeitsgruppe war es wichtig, dass in Eschenbach ein Wohn- und Pflegeprojekt entsteht, in dem ein gestaffeltes Angebot an Wohn-, Betreuungs- und Pflegeleistungen umgesetzt werden kann: von der barrierefreien Wohnmöglichkeit bis hin zur vollumfänglichen Pflege. Ein solch breit ausgerichtetes Angebot macht es möglich, dass Menschen in Eschenbach wohnen bleiben können, die wegen eines großen Unterstützungs- und Pflegebedarfs nicht mehr zuhause versorgt werden können.

Im Wohn- und Pflegeprojekt sollen daher mindestens folgende Wohn- und Pflegeangebote möglich gemacht werden:

  • Zehn bis zwölf barrierefreie Wohnungen in unterschiedlicher Größe zwischen 55 und 75 Quadratmetern Grundfläche. Diese Wohnungen sollen so ausgestattet sein, dass in ihnen auch ein betreutes Wohnen möglich ist.
  • Eine Cluster-Wohnung mit drei einzelnen barrierefreien Wohneinheiten (für ältere Menschen oder auch generationsübergreifend und mit großzügigen Gemeinschaftsflächen (Küche, Wohn- und Aufenthaltsbereich).
  • Eine größere barrierefreie Wohnung, die zum Beispiel von einer Familie mit besonderen Bedarfen und Anforderungen genutzt werden kann.
  • Eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Für die Pflege-WG ist eine Wohnfläche von rund 400 Quadratmetern eingeplant. Diese Fläche wird für die Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner, für den Wohn- und Essbereich, Küche, Hauswirtschaftsraum und sanitäre Einrichtungen benötigt. Selbstverständlich sind auch die Räumlichkeiten der Pflege-WG barrierefrei.
  • Ein multifunktionaler Gemeinschaftsraum für die Bewohnerinnen und Bewohner, für gemeinschaftliche Aktivitäten, kleine Feste und andere Angebote. Der Raum könnte auch für öffentliche Angebote genutzt werden. Auf diese Weise würde im Wohn- und Pflegeprojekt ein Treffpunkt für alle entstehen.
  • Ein schöner Garten mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten

Im Wohn- und Pflegeprojekt soll im Eigentum oder zur Miete gewohnt werden können. Für das Wohn- und Pflegeprojekt gibt es aktuell noch keine endgütige Umsetzungsplanung. Auch die zeitliche Planung ist noch offen. Sobald diese Planungen stehen, werden wir Sie wieder informieren. Dann können Sie uns auch mitteilen, ob Sie Interesse an einem der genannten Angebote haben

Wohn- und Pflegeprojekt in Eschenbach – welcher Standort ist der richtige?

Mit dieser Frage haben sich die Arbeitsgruppe und auch der Gemeinderat intensiv beschäftigt. Aus einer Reihe alternativer Standortmöglichkeiten sind am Ende der Diskussion zwei Orte verblieben.

  1. Die vorhandene Freifläche östlich des Feuerwehrgerätehauses
  2. Die Freifläche nördlich des Theodor-Engel-Gemeindehauses (derzeit öffentlicher Spielplatz)

Beide Standorte haben Ihre Vorteile. Die Freifläche am Feuerwehrgerätehaus liegt sehr nah am kommerziellen Zentrum Eschenbachs. Die Wege zum Einkaufen oder zu Veranstaltungen in der Technotherm-Halle wären sehr kurz.

Am Theodor-Engel-Gemeindehaus wäre es vergleichsweise etwas ruhiger, die Wege in den Ort sind dennoch nicht lang. Außerdem bietet der Standort tolle Ausblicke nach Westen. Durch die Nähe zum Theodor-Engel-Gemeindehaus und zum Kindergarten könnten zudem weitere Angebote und Nutzungsmöglichkeiten entstehen.

 

Machbarkeitsstudien bringen Klarheit

Sind an den beiden Standorten die von der Arbeitsgruppe angedachten Funktionen und Angebote tatsächlich umsetzbar und wie könnten die Gebäude aussehen? Um dies zu klären, hat der Gemeinderat in Abstimmung mit der FWD Hausbau- und Grundstücks-GmbH (Dossenheim) das Architekturbüro KOZIOL THUEMMEL Architekten Partnerschaft mbB (Esslingen) mit der Erstellung von Machbarkeitsstudien beauftragt.

Die Machbarkeitsstudien für beide Standorte sind noch keine finalen architektonischen Entwürfe, geben aber schon einen sehr guten Eindruck, wie die Gebäude an beiden Standorten aussehen könnten. Die kompletten Machbarkeitsstudien stellen wir Ihnen als PDF-Dokument zur Verfügung.

Die Machbarkeitsstudien als PDF-Dokument herunterladen (PDF-Datei)
 


Standort am Theodor-Engel-Gemeindehaus hat die Nase vorn
Die Machbarkeitsstudien wurden von der Arbeitsgruppe und dem Gemeinderat ausgewertet und auch mit der Freiwilligen Feuerwehr und der evangelischen Kirchengemeinde intensiv diskutiert. Nun steht fest: die Freifläche beim Theodor-Engel-Gemeindehaus könnte der Standort für das künftige Wohn- und Pflegeprojekt in Eschenbach werden. Die Fläche beim Feuerwehrgerätehaus hat sich für das Vorhaben als zu klein erwiesen.

WohnVielfalt e. V. ist fester Projektpartner

Der gemeinnützige Verein WohnViellfalt e. V. ist als anerkannter Träger der Altenhilfe fester Partner im Projekt „Gutes Älterwerden in Eschenbach“. Verschiedene Informations-, Unterstützungs- und Entlastungsangebote in Pflegesituationen werden bereits jetzt von WohnVielfalt e. V. in Eschenbach angeboten.

Ansprechpartnerin ist Frau Silke Hachenberg. Als unabhängige Pflegeberaterin steht Sie Ihnen bei Fragen rund um die Themen Pflege und Betreuung gerne zur Verfügung.
Telefonnummer: 0151 1190 5912  E-Mail

 

Das bietet Wohnvielfalt e. V. in Eschenbach:

Beratung und Information
Beratungssprechstunde zu den Themen Pflege, Betreuung, Unterstützung und Entlastung. Sprechstunden-Termine werden im Mitteilungsblatt und auf der Internetseite der GemeindeEschenbach bekannt gegeben. Bitte reservieren Sie für die Sprechstunden-Tage einen Termin, auch telefonische Termine sind möglich. Terminbuchungen bei Frau Brandt , Telefonnummer: 07161 808 22 25   Mobiltelefon: 0170 947 4015

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Unterstützung und Entlastung zu Hause
Stundenweise Angebote zur Unterstützung und Begleitung älterer Menschen (auch mit
Demenz). Dazu kommen Seniorenpat*innen zu Ihnen nach Hause. Bitte beachten Sie: es können keine Reinigungsarbeiten übernommen werden. Bei Buchung eines regelmäßigen Einsatzes (ab 2 Stunden) und bei Vorliegen eines Pflegegrads übernimmt die Pflegekasse die Kosten. Interesse? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Brandt auf (Kontaktdaten siehe oben).

Betreuungsgruppe für Menschen mit kognitiven Einschränkungen
Bei entsprechender Nachfrage wird WohnVielfalt e. V. eine Betreuungsgruppe für Menschen mit kognitiven Einschränkungen in Eschenbach aufbauen.

Mehr Informationen zu WohnVielfalt e. V. finden Sie hier.

 

Ihr Blick auf das Dorfgemeinschaftsprojekt in Eschenbach

Im Februar und März dieses Jahres hatten Sie die Möglichkeit, das geplante Dorfgemeinschaftsprojekt und das mögliche Wohn- und Pflegeangebot zu bewerten. Dazu wurde ein Informationsfaltblatt mitsamt Fragebogen an alle Haushalte in Eschenbach verteilt, jetzt liegen die Ergebnisse der Auswertung der Befragung vor.

Die Ergebnisse der Befragung machen nun deutlich: Das Projekt hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Nahezu alle vorgeschlagenen Angebote bekommen sehr gute Noten und stoßen auf großes Interesse.

Die Ergebnisse der Befragung können Sie sich hier (PDF-Datei)  als PDF-Dokument herunterladen.

Angebote für Menschen mit Demenz kommen gut an

Gerade die im Projekt angedachten Angebote für Menschen mit Demenz, sprich die Betreuungsgruppe und die Pflege-WG, werden gut bewertet. Bei der Pflege-WG wünschen sich die Befragten ausdrücklich die etwas kleinere WG-Lösung für Menschen mit Demenzerkrankung. Damit wäre Eschenbach gut aufgestellt, denn die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, wird im Ort bis zum Jahr 2030 um rund 40 Prozent steigen.

 

Informations- und Anlaufstelle nimmt Fahrt auf

Die ebenfalls sehr gut bewertete Informations- und Anlaufstelle rund um das Thema Betreuung und Pflege nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Denn mit den Fördermitteln konnte eine Stelle geschaffen und auch schon besetzt werden. Frau Karin Brandt ist die neue Ansprechperson für Pflege und Betreuung in Eschenbach. Neben einer regelmäßigen Sprechstunde wird sie das Angebot der Seniorenbetreuung durch Seniorenpaten weiter ausbauen und auch die Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz ins Leben rufen. Wie die ebenfalls gewünschten generationsübergreifenden Angebote umgesetzt werde können, muss sich noch zeigen. Eines ist aber schon jetzt klar – ohne das Engagement der Vereine und Gruppen sowie der Bürgerschaft wird der Aufbau eines solchen Angebotes nur schwerlich gelingen.

So erreichen Sie Frau Brandt:
Telefonnummer: 07161 808 22 25
Mobiltelefon: 0170 947 4015
E-Mail

Standort-Alternative soll geprüft werden

Für das Wohn- und Pflegeprojekt ist bislang die Freifläche neben dem Theodor-Engel-Gemeindehaus vorgesehen. Dieser Standort hat sich in einer Machbarkeitsstudie als geeignet erwiesen. Bei der Befragung hielten sich die positiven und die kritischen bzw. negativen Bewertungen für diesen Standort aber fast die Waage. Deshalb soll nun nochmals ein alternativer Standort geprüft werden. In Betracht kommen gemeindeeigene Flächen im Gebiet Hellerwiesen – östlich der Ringstraße, südlich der Grundschule. Der Standort ist städtebaulich interessant, er liegt im Innenbereich. Bei einer baulichen Nutzung würden also keine neuen Flächen in Anspruch genommen werden.

 

Um diesen Standort geht es genau:

Auf den Flurstücken 47 und 32 in den Hellerwiesen könnte das Wohn- und Pflegeprojekt verwirklicht werden.

Was spricht für den Standort?

  • Zentrale Verortung + Standort im Innenbereich
  • Positive Synergien zum angedachten neuen Spielplatz am Bach / Generationenspielplatz
  • Schaffung von Schnittstellen: Mögliche Wohnbebauung mit Wohn- und Pflegeprojekt
    (auch im Sinne von Nachbarschaftshilfe / sorgende Gemeinschaft)
  • Schaffung von programmatischen Schnittstellen mit Schule
  • Möglicherweise Platz für Multifunktionsraum (für eine breite Nutzung) auf dem Gebiet
 

Machbarkeitsstudie soll Klarheit bringen

Damit geklärt werden kann, ob das angedachte Angebot auch dort umsetzbar ist, soll für diesen Standort eine zusätzliche Machbarkeitsstudie erstellt werden. Die Machbarkeitsstudie kann aus den vorhandenen Fördermitteln für das Projekt bezahlt werden. Auch diese dritte Machbarkeitsstudie wird von der FWD Hausbau FWD Hausbau- und Grundstücks GmbH und von dem Architekturbüro KOZIOL THUEMMEL Architekten Partnerschaft mbB erstellt. Der Gemeinderat hat diese zusätzliche Machbarkeitsstudie am 10.05.2022 in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Arbeitskreis „Gutes Älterwerden in Eschenbach“ einstimmig beschlossen.

 

Informationsveranstaltung geplant

Um die Menschen in Eschenbach umfassend über das Dorfgemeinschaftsprojekt, seine Angebote und die möglichen Standorte zu informieren, planen wir eine Informationsveranstaltung. Angedacht ist dafür ein Sonntagnachmittag in der Technotherm-Halle. Der Termin steht noch nicht fest - dieser ist abhängig von der Fertigstellung der neuen Machbarkeitsstudie zum Alternativ-Standort in den Hellerwiesen und wird rechtzeitig bekannt gegeben. Voraussichtlich wird dies unmittelbar nach den Sommerferien sein. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

 
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