Schultheißen und Bürgermeister: Gemeinde Eschenbach

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Schultheißen und Bürgermeister

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Schultheißen und Bürgermeister

Seit 2020 sind auf einer Tafel im Rathaus alle Schultheißen und Bürgermeister aufgeführt, die seit dem Jahr 1500 die Gemeinde Eschenbach „regierten“.

Der erstmals 1379 erwähnte Ort war ab dem 15. Jahrhundert zweigeteilt. Den größeren Teil besaßen die Freiherren von Liebenstein, den anderen das Kloster Adelberg, Deshalb gab es über drei Jahrhunderte lang für jeden „Ortsteil“ einen Schulheißen. Eine Situation an die die Bronzeskulptur vor dem Rathaus erinnert. Zwei Mächte, zwei Wirtschaften, zwei Schultheißen und rund 300 Einwohner – damals haben zwei Bürgermeister sozusagen den Karren gezogen. Tatsächlich zogen sie den Karren nämlich nicht gemeinsam, sondern oft in verschiedene Richtungen und nicht selten erhitzten sich, befeuert vom Most, die Gemüter im adelbergischen „Lamm“ und im liebensteinischen „Schwarzen Adler“.

Am 16. Februar 1789 verkauften die Liebensteiner schließlich alle Güter der Eschenbacher Linie an Württemberg und begründeten damit die „Eschenbacher Selbstständigkeit“, deren erster Bürgermeister Johannes Lemppenau wurde. Ihm folgten acht weitere „Bauernschultheiße“ bis es im Jahr 1966 zu einem Paradigmenwechsel kam und der gerade mal 26 Jahre junge Hans Mönchenberg als erster „gelernter Verwaltungsfachmann“ zum Bürgermeister von Eschenbach gewählt wurde. Seit 1994 lenkt sein Nachfolger Thomas Schubert die Geschicke der Gemeinde Eschenbach.

Bürgermeistertafel
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